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Infos & Wissen bei FairCon





Der FairCon Brief
Informationen, Kommentare, Meinungen zur Messe-, Event-, Tagungs- und Incentive-Wirtschaft
Herausgeber: Dipl. Volksw. Klaus Goschmann


Der FairCon Brief erscheint max. 16 mal/Jahr. Jahresabonnement: Post EUR 97.-/Fax oder E-Mail EUR 81.50 ( + MWSt).


Verlag: FairCon Publications+Services
(FairCon Veranstaltungs- und Beratungs-GmbH)
Xaver-Fuhr-Strasse 101
D-68163 Mannheim
Internet: http://www.faircon.de
Tel. 0621 42509-47/-48
Fax 0621 42509-71
E -Mail: Fairconbrief@faircon.de

Redaktion: Dipl. Volksw. Klaus Goschmann, Mannheim (verantwortlich); Jutta Langen-Benndorf; Christina Wedel-Thomas
Bank: Sparkasse Rhein Neckar Nord BLZ 670 505 05 Kto. 332 598 59


No. 10 / 34. Woche – August 2009

Liebe Leser des FairCon Brief,

Krise, Rezession oder Konjunktur-Einbruch: Es gibt viele Wörter, um die gegenwärtige Situation zu umschreiben.
Einige Branchen sind stark betroffen, andere weniger. Die Tagungsindustrie z.B. ist bisher nur gering betroffen. Eine Information des Verlags managerSeminare macht das besonders deutlich. Eine Umfrage unter 98 Weiterbildungsanbietern zeigt, dass die Nachfrage nach Weiterbildung zum Thema Verkaufen deutlich gestiegen ist. Das Gleiche gilt für das Thema Führung, wo die öffentlichen Diskussionen um Managementfehler offenbar die Nachfrage beleben. Das stärkste Wachstum weist hier das Thema Coaching auf. Zu beachten ist aber auch, dass der Trend zum Kurzformat weiter anhält. Aus diesen Umfrage-Ergebnissen lässt sich ableiten, dass viele Unternehmen die Krise nutzen, um die Mitarbeiterqualifikation zu verbessern. Das ist eine gute Nachricht, weil sie Zuversicht signalisiert.

Lassen Sie sich nicht entmutigen!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Klaus Goschmann


MESSEWIRTSCHAFT

Die Messe Frankfurt wird auch im Krisenjahr 2009 mit einem Jahresüberschuss abschließen, das kündigte Messechef Michael von Zitzewitz auf der Bilanzpressekonferenz an. Mit einem Konzernumsatz von 440 Mio.Euro im Geschäftsjahr 2008 (Vj.:424 Mio.Euro) hat die Messe das beste Geschäftsjahr ihrer Geschichte hinter sich. Knapp ein Viertel davon erwirtschafteten die Auslandsmessen. Von den Gewinnen werden die Stadt Frankfurt und das Land Hessen voraussichtlich erneut 13 Mio.Euro als Dividende erhalten. Weltweit hat der Konzern Messe Frankfurt im Jahr 2008 102 Messen und Ausstellungen mit insgesamt rund drei Millionen Besuchern veranstaltet.
Der Internationalitätsgrad bei Eigenveranstaltungen lag bei Ausstellern bei rund 70, bei Besuchern bei rund 46 Prozent. Der Schwerpunkt des weiter wachsenden Auslandsgeschäfts liegt in Asien, doch neue Veranstaltungen wurden auch mit der Automechanika South Africa und der Ambiente Italia in Rom aufgenommen. Drei Messen konnten für Frankfurt gesichert werden: die Remax, Fachmesse für Druckerzubehör innerhalb der Paperworld (von Düsseldorf), die Texprocess für Maschinen zur Verarbeitung von Textilien innerhalb der Techtextil (von Köln), und die Buchmesse konnte für Frankfurt bis 2011 gesichert werden.
http://www.messefrankfurt.com


„Wir sind auf Kurs“ hatte Nürnbergs Messechef Bernd A. Diederichs in der Bilanzpressekonferenz verkündet. Die NürnbergMesse verzeichnete im erfolgreichsten Geschäftsjahr 2008 einen Konzernumsatz von 253,2 Mio.Euro (z.Vj.:+23%) und erreichte trotz hoher Investitionen ein ausgeglichenes Jahresergebnis. Alle Geschäftsfelder, wie Eigen- und Partnerveranstaltungen, Messe-Service, Gastveranstaltungen und CongressCenter CCN, haben im Geschäftsjahr zugelegt. Auch das Geschäftsfeld International ist gewachsen und wird - durch den Kauf der NürnbergMesse Brasil - weiter zunehmen. Jährlich beteiligen sich 27.000 Aussteller und 895.000 Besucher an Veranstaltungen der NürnbergMesse Group, der Internationalitätsgrad bei Ausstellern beträgt 37 Prozent, bei Besuchern 20 Prozent.
http://www.nuernbergmesse.de


„Der Umbau geht weiter“, mit diesen Worten hatte Messechef Gerald Böse das Effizienzprogramm 2012 für die Koelnmesse anlässlich der Bilanzpressekonferenz vorgetragen, mit dem man eine massive Senkung der Kosten und ein profitables Wachstum mit Veranstaltungen anstrebe. Man arbeite an einer Straffung der Struktur, wolle aber betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. Vorrangige Aktionsfelder der nächsten Jahre seien Struktur, Portfolio und Finanzen, um den großen Herausforderungen der hohen Fixkosten für die Geländemiete (jährlich knapp 27 Mio.Euro Miete für die vier neuen Messehallen, das Congress-Centrum Nord und das Messehochhaus), der Komplexität der Organisation und auch der Wirtschaftskrise zu begegnen. Der Umsatz 2008 des Konzerns Koelnmesse belief sich auf 191,7 Mio.Euro (Vj.:200,6 Mio.Euro) bei einem Bilanzverlust von 11,4 Mio.Euro. Für 2009 erwarte man einen Umsatz von 248 Mio.Euro, doch das Jahresergebnis werde wie geplant negativ sein.
http://www.koelnmesse.de


Der Konzern Deutsche Messe AG Hannover schloss das Jahr 2008 mit einem Umsatz von 241,8 Mio.Euro (Vj.:285,5 Mio.Euro) und einem erwarteten Verlust beim Jahresergebnis von 14,4 Mio.Euro (Vj.:2,6 Mio.Euro Gewinn). Mit Investitionen von 17,5 Mio.Euro (Vj.:8,8 Mio.Euro) habe das Unternehmen Grundlagen für weiteres Wachstum gelegt. Weltweit wurden 106 Messen und Veranstaltungen ausgerichtet. Messechef Dr. Wolfram von Fritsch plant „strenge Kostendisziplin und dynamisches Wachstum“, dennoch müsse auch für 2009 ein Verlust erwartet werden. Dank der sich abzeichnenden Kapitalerhöhung durch das Land Niedersachsen und die Landeshauptstadt Hannover sei das Unternehmen „trotz der aktuell schwierigen Situation in der Lage, Wachstumspotenziale nachhaltig zu nutzen“, dazu gehört das Zukunftsprogramm Hermes+.
http://www.messe.de


Das Messe Institut in Laubenheim/Nahe, Marktführer in Forschung, Beratung und Schulung im Messe-Bereich, wird nach dem Tod seines Geschäftsführers Wolf M. Spryß von einem neu formierten Team um Antje Spryß und Björn Jopen weitergeführt. Besonderes Augenmerk legt die neue Leitung des Instituts zunächst auf Konzeption und Durchführung der 27. Messe-Fachtagung sowie der parallel stattfindenden MX Messe-Expo am 24. und 25. November 2009 im ICS in Stuttgart. Behutsame Neuerungen bei gleichzeitiger Beibehaltung bewährter Konzepte - mit diesem Motto ist das neue Leitungsteam des Messe Instituts angetreten, um die langjährige Tätigkeit von Wolf M. Spryß fortzusetzen. Dabei steht Antje Spryß als neue Geschäftsführerin des Instituts nicht nur für konzeptionelle, sondern auch für personelle Kontinuität. Das Konzept der neuen Geschäftsleitung sieht vor allem eine Neuausrichtung der jährlich stattfindenden Messe-Fachtagung vor, um deren Status als wichtigster Branchentreffpunkt und Informationsplattform, insbesondere für ausstellende Unternehmen, weiter auszubauen. Im Geschäftszweig Messe-Schulung sollen die von namhaften Experten gehaltenen Seminare mithilfe eines neuen Qualitätssiegels auch weiterhin als führender Know-how-Transfer am Markt positioniert werden.
Mit einem runderneuerten Konzept, das auf eine Mischung aus Bewährtem und neuen Ideen setzt, öffnet die 27. Messe-Fachtagung am 24. und 25. November 2009 in Stuttgart ihre Pforten. Inhaltliche Schwerpunkte werden in diesem Jahr die aktuellen Themen Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility und die Entwicklung klimaneutraler Messen sein. Darüber hinaus werden auch der Einsatz neuer Medien wie Twitter sowie Tendenzen der aktuellen Marktentwicklung und Alternativen zu althergebrachten Veranstaltungskonzepten beleuchtet.
Neben den Experten-Vorträgen wird anstelle der früheren Workshops ausreichend viel Zeit und Raum für den Dialog zwischen den Besuchern eingeplant - und als besonderes Highlight gibt es im Rahmen des abendlichen Get-together erstmals ein Business-Speed-Dating, das eine ideale Grundlage zum raschen Kennenlernen der richtigen Gesprächspartner bietet. Die parallel zur Messe-Fachtagung stattfindende MX Messe-Expo ist eine Fachmesse für Messeverantwortliche aller Branchen und aller Standgrößen. Sie bietet einen Leistungsüberblick rund um Konzeption, Kreation, Realisierung und Qualitätssicherung von Messebeteiligungen.
Das Programm der 27. Messe-Fachtagung unter:
http://www.messe-institut.de/messe_fachtagung.php


Die Frankfurter Herbstmesse Tendence (03.-07.07.09) konnte den Abschwung noch nicht abwenden. 2.091 Aussteller (Vj.:2.879 - 2002: 4.400) stellten ihre Angebote zur Wintersaison und für das Weihnachtsgeschäft rund 50.000 Fachbesuchern (Vj.:63.000 - 2002: 99.700) vor. Vor allem Übersee- Aussteller und -Einkäufer blieben fern, doch „Kerneuropa war relativ stabil“, so die Messe. Ausgesetzt wurde die erst dreimal durchgeführte Design- Veranstaltung Design Annual, und die großen Porzellanhersteller haben sich fast völlig von der Herbstmesse abgewandt; sie kommen nur noch zur Ambiente im Frühjahr. Der Rückgang der Konsumgütermesse sei nicht nur der Krise geschuldet, erklärt die Messe, sondern auch den veränderten Einkaufsgewohnheiten des Handels ebenso wie geänderten Verbrauchergewohnheiten. Die nächste Tendence ist vom 02. bis 6. Juli 2010 in Frankfurt.
http://www.tendence.messefrankfurt.com


Die Messe für Technische Textilien und Vliesstoffe Techtextil in Frankfurt (16.- 18.06.09) habe sich „so stark wie noch nie gezeigt“, heißt es im offiziellen Schlussbericht. Mit einer Beteiligung von 1.201 Ausstellern (Vv.:1.074) sowie von 23.300 Fachbesuchern von der Automobil- bis zur Bauindustrie (Vv.:22.876) sowie mit der erstmals ausgerichteten Fachveranstaltung Material Vision (für Materialien in Produktentwicklung, Design und Architektur) war die Techtextil gut aufgestellt. Das Tagungsprogramm mit Avantex-Symposium mit dem Techtextil-Innovationspreis verzeichnete 900 Zuhörer. Die nächste Techtextil mit Material Vision - erstmals begleitet von der neuen, von Köln übernommenen Messe für die Verarbeitung von Textilien und Flexiblen Materialien Texprocess - ist vom 24. bis 26. Mai 2011 in Frankfurt.
http://www.techtextil.com
http://www.material-vision.com
http://www.texprocess.com


Die Marketingfachmesse Marketing+Services in Frankfurt (08.-10.06.09) präsentierte Produkte, Konzepte und praxiserprobte Lösungen für Marketingerfolge beim Kunden unter dem Motto „Show+Sell“. Parallel fand die Display 12. Fachmesse für P.O.S.-Marketing statt. 250 Aussteller (Vj.:231) zeigten Trends in den Bereichen Exhibition+Event, Promotion+Display sowie Corporate Gifts+Incentives. 4.500 Fachbesucher (Vj.:5.834) nutzten die Knowhow- Börse. Die nächste Marketing+Services ist vom 18. bis 20. Mai 2010 in Frankfurt.
http://www.marketing-services.de

Die NürnbergMesse hat die VOICE Days plus von den Unternehmensberatungen Strateco, Bad Homburg, und mind Business Consultants, Düsseldorf, erworben. Die Veranstaltung für Sprachtechnologien wird am 06./07. Oktober 2009 in Nürnberg stattfinden. Mit mehr als 1.000 Fachbesuchern und rund 40 Ausstellern habe sich die Messe vorher zu einer wichtigen Kongressmesse im Bereich Kommunikationstechnologie entwickelt.
http://www.voicedays.com


Die mögliche Zusammenarbeit mit der Koelnmesse bestätigte der Geschäftsführer der Cologne on Pop GmbH, Norbert Oberhaus, Veranstalter des Kölner Festivals c/o pop. Auch Messechef Gerald Böse äußerte sich zuversichtlich - zusammen mit c/o pop, der Stadt Köln und dem Land NRW - „der Nachfrage nach einer zeitgemäßen Plattform für die Kreativwirtschaft, an der 100 Panelisten und Speaker aus 20 Ländern teilnehmen, in Köln ein passendes Angebot zu machen.“ Man erwarte durch die Absage der Popkomm in Berlin mehr Besucher, heißt es.
http://www.koelnmesse.de


Die Domotechnika Internationale Fachmesse für Hausgeräte in Köln findet nicht, wie geplant, im März 2010 statt. Denkbar sei - so die Geschäftsführung - einzelne Messesegmente an andere Veranstaltungen anzudocken. Der Markenname Domotechnika werde aber erhalten bleiben - in einer Domotechnika Türkei.
http://www.koelnmesse.de


Die START-Messe in Hannover (12./13.06.09) war Anlaufpunkt und Ideenvermittler für Gründer und junge Unternehmen in Niedersachsen. 1.350 Besucher informierten sich bei 120 Ausstellern und in mehr als 120 Vorträgen von Franchising bis Finanzierung, Förderung und Mitarbeiterführung über Aspekte und Practices für eine erfolgreiche Karriere als Unternehmer. Die nächste START-Messe Hannover ist im Frühjahr 2010.
http://www.start-messe.de


Die 15. eltefa Fachmesse für Elektrotechnik und Elektronik in Stuttgart (25.- 27.03.09) sah mit 412 Ausstellern (Vj.:385) diesmal 24.250 Fachbesucher (Vj:25.163). Gut angekommen sind neben dem „Dauerbrenner“ Energieeffizienz die neuen Themen Sicherheitstechnik und IT-Infrastruktur. Interessiert aufgenommen wurden die Sonderschau „Gebäudetechnik für Jung und Alt“ sowie der „Architektentag“. Die nächste eltefa ist vom 23. bis 25. März 2011 in Stuttgart.
http://www.messe-stuttgart.de


Rund 2.100 Besucher, Entscheider und Spezialisten aus Kliniken, Medizintechnik, Krankenhaus-Verwaltung, kamen zur TopClinica 2009 in Stuttgart (24.-26.06.09) in neuem Rahmen: Der Kongress „Medizin braucht Zukunft“ wurde inhaltlich ausgebaut, die begleitende Fachausstellung mit 90 Ausstellern stellte die Highlights der Industrie vor. Die nächste TopClinica ist im Juni 2010 in Stuttgart.
http://www.topclinica.de

Die europäische Messe für Angewandte Kunst und Design EUNIQUE in Karlsruhe (05.-07.06.09) konnte 232 Aussteller und 6.523 Besucher begrüßen. Die Aussteller waren von einer internationalen Jury ausgewählt worden. Künstlerische Gestalter, Designpreisträger und Hochschulen zogen ein positives Fazit des ehrgeizigen Projektes. Die nächste EUNIQUE ist vom 11. bis 13. Juni 2010 in der Messe Karlsruhe.
http://www.eu-nique.de


Die LASER World of PHOTONICS Messe und Kongress für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Optischen Technologien (15.-18.06.09) in München präsentierte eine Beteiligung von 1.040 Ausstellern (Vv.:1.008) und von 24.000 Fachbesuchern (Vv.:26.655). Rund 2.200 Besucher nutzten die Gelegenheit zu Informationen in den kostenfreien Praxisvorträgen. Der World of Photonics Congress war Plattform für 3.100 Teilnehmer aus der ganzen Welt. Im Ausland ist die LASER World of PHOTONICS auf Wachstumskurs zunächst mit der PHOTONICA Moskau.
http://www.world-of-photonics.net


Die neue Fashion-Plattform der Messe München International, TheRedFlag, wird ihre Tore erst im Frühjahr 2010 öffnen. Sie steht für Streetstyle, Design und Kunst und richtet sich an Lifestyle und Concept Stores.
http://www.theredflag.de


Die SHOWTECH - Internationale Fachmesse und Kongress für Veranstaltungstechnik, Event und Services in Berlin (16.-18.06.09) -, veranstaltet von Reed Exhibitions Deutschland, zeigte mit 350 Ausstellern (Vv.:287) und 7.815 Besuchern (Vv.:7.340) Innovationen in den Bereichen Bühnen-, Licht- und Veranstaltungstechnik sowie Wachstum im Bereich Ausstattung und Dekoration. Profitiert hat die Messe von der Parallelität der stb international, der Messe der deutschen Veranstaltungsindustrie (16.-17.06.09). Die nächste SHOWTECH ist vom 07. bis 09. Juni 2011 in Berlin.
http://www.showtech.de


Die Sächsische Industrie- und Technologiemesse SIT 2009 - zusammen mit der LiMA, Branchentreff für Entwickler und Hersteller von Leichtbaukomponenten im Maschinen- und Anlagenbau in Chemnitz (06/09) - sah 160 Aussteller aus Maschinenbau, Forschung, Informationstechnologie, Engineering, Projektierung und Konstruktion, dazu erstmals Institute und Unternehmen für Leichtbau im Maschinenbau. 3.500 Besucher ließen sich informieren. Die nächste SIT ist vom 23. bis 25. Juni 2010 in Chemnitz.
http://www.messe-chemnitz.com


Die 1. Stanztec Fachmesse für Stanztechnik in Pforzheim (16.-18.06.09) des Veranstalters P.E. Schall GmbH & Co. KG registrierte mit 163 Ausstellern 3.079 Fachbesucher. Praxisorientiert präsentierten sich stanztechnische Teile und Baugruppen sowie Werkzeuge dafür, Stanzmaschinen und Fertigungen. Die nächste Stanztec ist vom 22. bis 24. Juni 2010 in Pforzheim. http://www.schall-messen.de

Die Fachausstellungen Heckmann GmbH (FH), 100-prozentige Tochter der Deutschen Messe AG (DMAG), verlegt ihren Sitz auf das Messegelände Hannover. Der Umzug ist für Ende August geplant.
Die neue Adresse lautet: Fachausstellungen Heckmann GmbH Messegelände Europaallee/Bürohaus 7 30521 Hannover.
 Die bisherigen Telefonnummern und E-Mail-Adressen bleiben bestehen.

http://www.messe.de


Im Jahr 2010 findet die Industriefachmesse >vienna-tec< in der Messe Wien erst vom 12. bis 15. Oktober 2010 statt - wegen „unvorhersehbarer Terminrochaden bei branchenrelevanten internationalen Fachmessen“, hieß es dazu von Reed Exhibitions Messe Wien.
http://www.messe.at


Die russische Fachmesse-Kombination Metallurgy-Litmash, Tube Russia, Aluminium/Non-Ferrous und Wire Russia (12.-15.05.09) entwickelt sich zur wichtigen Handels- und Kontaktplattform für die Metallurgie-, Draht- und Kabelbranche Russlands und seiner Nachbarn. 9.200 Besucher und 254 Aussteller + 214 zur Wire fanden sich ein. Die Nachfrage nach hochkarätigen Angeboten sei groß, heißt es, moderne Technologien würden besonders zur Sanierung bestehender Anlagen benötigt. Die nächste Metallurgy-Litmash, Tube Russia und Aluminium/Non-Ferrous ist vom 24. bis 27. Mai 2010 in Moskau, die Wire im Frühjahr 2011.
http://www.messe-duesseldorf.de


Der IMAG Internationaler Messe- und Ausstellungsdienst München - Auslandsmessegesellschaft im Messe München-Konzern - organisierte als internationaler Co-organiser mit Media Globe Moscow zum zehnten Mal die internationale Baumaschinen-Fachmesse CTT in Moskau (02.-06.06.09). 580 Aussteller (2000:43), darunter 70 deutsche, und 18.000 Besucher (2000:4.750) wurden gezählt.
http://www.imag.de
 http://www.messe-muenchen.de


Positive Signale sandte die AUTOMATION SHANGHAI - IAC, TME + SENSOR (02.-04.06.09) - aus, Messe für die Automatisierungs-, Messtechnik- und Sensorikindustrie. Sie brachte über 9.000 Besucher zu den rund 200 Ausstellern. Veranstalterin ist die NürnbergMesse China mit Unterstützung der Mesago Messe Frankfurt.
http://www.iac-tme-sensor.com


Zum dritten Mal trafen sich die internationalen Vertreter des Marktes für ökologisch-produzierte Waren zur Nürnberger BioFach China in Shanghai (06/09). 238 Aussteller präsentierten den 10.375 Besuchern (Vj.:9.143) ihre hochwertige Bioprodukt-Palette. Diese gewinnt in China nach einigen Lebensmittel-Skandalen zunehmend Freunde. Die nächste BioFach China ist vom 27. bis 29. Mai 2010 im Gelände INTEX Shanghai. http://www.nm-china.com.cn
http://www.nuernbergglobalfairs.com


KONGRESS- UND SEMINARWIRTSCHAFT


Das Leipziger Kongressgeschäft mit dem Congress Center Leipzig CCL stellte mit 3,8 Mio.Euro für 2008 (Vj.:3,3 Mio.Euro) einen Rekord vor. Die deutsche Tagungsbranche hatte das CCL 2008 als „Bestes deutsches Kongresszentrum“ ausgezeichnet. 2008 fanden 85 externe Kongresse und Tagungen im CCL statt, die von 77.500 Teilnehmern frequentiert wurden. Auffallend ist die Häufung wissenschaftlicher Kongresse und Tagungen - möglicherweise ausgelöst durch das 600. Jubiläum der Universität Leipzig. http://www.ccl-leipzig.de http://www.leipziger-messe.de
http://www.leipzig.de


Das Austria Center Vienna ACV meldet für 2008 einen Umsatz von 18,6 Mio.Euro (z.Vj.:-1,18%) und 223 durchgeführte Veranstaltungen, darunter mehr internationale. Das ACV ist mit rund 22.000m² Österreichs größtes Kongresszentrum.
http://www.acv.at


Das GCB German Convention Bureau e.V. ist im World Wide Web mit einem neuen Angebot präsent: Ab sofort sind Nachrichten aus der deutschen Tagungs- und Kongressbranche im GCB-Blog unter http://blog.germany-meetings.com  zu finden oder auch direkt über einen Link von der GCB-Homepage. Alle Meldungen aus dem GCB-Blog können als RSS
Feed abonniert werden.
http://www.gcb.de


Das Lindner Congress & Motorsport Hotel am Nürburgring hat im Juni seinen Betrieb aufgenommen. Das 4-Sterne-Plus-Hotel liegt direkt an der Bilstein-Tribüne der Rennstrecke, hat einen eigenen Hubschrauber-Landeplatz, 148 Zimmer und sechs Suiten.
http://www.dr-p.de


Mit einer Leistungsschau des Präsidiums und der BDVT-Fachgruppe fand in Fulda die 47. ordentliche Mitgliederversammlung des BDVT e.V. Köln statt, des Berufsverbandes für Trainer, Berater und Coaches. Neue Schwerpunkte im Verein sind die Kongressveranstaltung „experta“ am 01.-02. März 2010 und die Einführung einer virtuellen Messeplattform via Internet, die bis zum Herbst installiert sein soll. Das zweitägige BDVT-Camp im Anschluss an die Mitgliederversammlung stand unter dem Motto „Hirn und Herz, Kompetenz entfalten - Begeisterung wecken“ und wurde von 90 Teilnehmern besucht.
http://www.bdvt.de


Der Kongress von Ausstellern für Aussteller expobusiness congress, veranstaltet von der Akademie Messe Frankfurt und dem m+a Verlag, hatte am 06.-07.06.09 Premiere. „Besucher einladen und begeistern - Neukunden gewinnen“, lautete das Thema der ersten Konferenz expobusiness, die sich an leitende Mitarbeiter richtete. 2010 werden die Veranstalter den Kongress expobusiness in Nürnberg veranstalten.
http://www.akademie.messefrankfurt.com


Das Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium verzeichnete im ersten Halbjahr 2009 steigende Besucherzahlen. Rund 90.000 Besucher/Innen nahmen von Januar bis Ende Juni 2009 an einer Veranstaltung teil. Dies teilte die stellvertretende Geschäftsführerin des darmstadtium, Hildegard Schoger, mit. „Das bedeutet ein Plus von knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.“ Im vergangenen Jahr hatte das Kongresszentrum insgesamt 160.000 Besucher.
Auch für das zweite Halbjahr 2009 sei die Buchungslage in der größten Veranstaltungsstätte Südhessens gut. „Wir werden auf jeden Fall das Vorjahresergebnis überbieten.“ „Auch für 2010 sieht es positiv aus“, sagte Schoger und verwies auf Buchungsoptionen und Zusagen bis ins Jahr 2014. http://www.gcb.de
http://www.darmstadtium.de


TECHNIK + DIENSTLEISTUNGEN


In der gegenwärtigen Wirtschaftskrise entwickeln die Konsumenten individuelle Konsumstrategien. TNS Infratest hat in einer aktuellen Untersuchung mit dem NeedScope Modell diese verschiedenen Strategien erforscht und am Ende sechs unterschiedliche Krisentypen identifiziert: den Rebell, den Herrscher, den Experten, den Beschützer, den Helfer und den Freigeist.

Das NeedScope Modell berücksichtigt in seiner Vorgehensweise sowohl die rationalen als auch die verborgenen emotionalen Beweggründe der Verbraucher in Bezug auf die aktuelle Rezession und bietet der Marke im Einklang mit ihrer Positionierung die zur Krise passende Strategie. Der Rebell ist unkonventionell und sieht sich nicht als Opfer der Krise. Er betrachtet die Krise als kurzfristige Möglichkeit, jetzt bei Käufen zu profitieren, unter Umständen auch auf Kosten anderer. Im Gegensatz dazu denkt der Helfer genauso an andere wie an sich selbst. Daher sollte die Markenkommunikation für diesen Krisentyp passende Hilfsangebote enthalten und den Sinn für Gemeinsamkeit kommunizieren.

Der Herrscher leistet sich weniger sichtbaren Luxus, aber auf gleichem Qualitätsniveau. Eine Marke sollte sich führend und zuversichtlich zeigen und diesem Verbrauchertyp das Gefühl geben, sich eine Belohnung verdient zu haben. Hohe Preise werden mit Qualität begründet. Ganz anders der Beschützer, der sich in der Krise auf das Schlimmste vorbereitet. Die Marke sollte sich diesem Konsumenten als verständnisvoller Beschützer anbieten und Hilfsbereitschaft signalisieren. Experte möchte alles sorgfältig durchdenken, dementsprechend sollte eine Marke deutlich ihren Mehrwert kommunizieren. Für den Experten zählen also die umfassenden Informationen zur Marke und langfristige Qualitäten. Dagegen vermeidet der Freigeist jeden Gedanken an die Krise und hofft, dass diese bald vorbei geht. Ein Freigeist sucht nach Ablenkung und schneller Belohnung, die er beispielsweise durch Gewinne erhalten kann.

Mehr Informationen zu den Krisentypen und weiteren Antworten von TNS Infratest auf die Krise:
http://www.tns-infratest.com/presse/Antworten_auf_die_Krise.asp

 PERSONALIEN


Johannes Schmid-Wiedersheim, 32, Leiter der neu gegründeten Abteilung Messen und Ausstellungen 7 bei der Hamburg Messe und Congress (HMC), übernahm die Projektleitung der Konferenz und Fachmesse der H2Expo Internationale Konferenz und Fachmesse für Wasserstoff- und Brennstoffzellen- Technologien. (Diese ist vom 17. bis 19. November 2010 in Hamburg.)

Stephan Weil, Oberbürgermeister von Hannover, ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Messe Hannover. Er ist damit Nachfolger des ausgeschiedenen ehemaligen niedersächsischen Wirtschaftsministers Walter Hirche.

Dipl.Vw. Heike Reising führt für weitere zwei Jahre den VMMT Verband der Management- und Marketingtrainerinnen Österreichs, der auch kooperiert mit dem BDVT, der deutschen Trainervereinigung. 11 Mitglieder des BDVT nutzen die Doppelmitgliedschaft auch im VMMT, der 87 Mitglieder zählt.

Petra Wolf ist seit 1. August 2009 Nachfolgerin von Herta Krausmann als Managing Director der Nürnberg Global Fairs. Herta Krausmann scheidet Ende September 2009 - nach mehr als 35 Jahren Tätigkeit im Unternehmen - aus. Petra Wolf ist seit 12 Jahren bei der NürnbergMesse tätig. Beachten Sie bitte unser Stellenangebot


FairCon J O B B Ö R S E


Stellenangebot


Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) ist die erste duale, praxisintegrierende Hochschule in Deutschland.

Hervorgegangen aus dem Zusammenschluss der acht ehemaligen Berufsakademien in Baden-Württemberg zählt die DHBW mit derzeit rund 24.000 Studierenden zu den größten Hochschulen des Landes. Ihr Markenzeichen ist das duale Studienkonzept in enger Zusammenarbeit mit über 8.000 kooperierenden Unternehmen und sozialen Einrichtungen.

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg bietet an ihren beiden Standorten Ravensburg und Friedrichshafen ein dreiähriges duales Studium zum Bachelor of Arts und Bachelor of Engineering. Hervorragende Ausstattung, intensives Lernklima sowie das attraktive Umfeld der Bodenseeregion zeichnen unsere Standorte aus.

An der DHBW Ravensburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

Professor/in

Studiengang Messe-, Kongress- und Eventmanagement
Kz. RV4/AP8


Besonders geeignet sind Bewerber/innen mit Praxiserfahrung in der Messe-, Kongress- und Eventwirtschaft. Ein wirtschaftswissenschaftliches Studium ist erwünscht, jedoch sind auch andere entsprechende Studienrichtungen (z. B. Tourismus- oder Medienwirtschaft) möglich. Ebenfalls sollten die Bewerber/innen über Lehrerfahrung verfügen.

Bei Eignung ist die Übertragung der Funktion eines Studiengangleiters entsprechend § 27e Abs. 2 LHG mit einer Deputatsreduzierung vorgesehen. Überdurchschnittliches Engagement für die Leitung des etablierten Studiengangs in Zusammenarbeit mit dem Leiter des parallelen Studiengangs wird daher erwartet. Die Bereitschaft, den Wohnsitz in der Region zu nehmen, wird als selbstverständlich vorausgesetzt.

Die Stelle wird nach W2 vergütet. Bei Übertragung der Studiengangsleiterfunktion wird für die Zeitdauer der Funktionsausübung eine Zulage gewährt.

Einstellungsvoraussetzungen:
Vorausgesetzt werden gemäß § 47 LHG ein abgeschlossenes Hochschulstudium, besondere wissenschaftliche Befähigung (in der Regel Promotion), pädagogische Eignung sowie mindestens fünf Jahre berufspraktische Erfahrung, davon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs. Der Bewerber/Die Bewerberin muss zudem bereit sein, an der wissenschaftlichen Entwicklung, insbesondere durch Forschung und wissenschaftliche Weiterbildung, teilzuhaben. Erwartet wird ein besonderes Maß an Engagement, Kooperationsbereitschaft mit den beteiligten Unternehmen und sozialen Einrichtungen sowie die Bereitschaft zur Gremienarbeit.

Bei Erfüllung der Voraussetzungen ist die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit als Professor/in (W2) in der Regel nach dreijähriger Bewährung im Beamtenverhältnis auf Probe möglich, falls das Lebensalter bei der Einstellung 50 Jahre nicht übersteigt.

Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher fachlicher Eignung vorrangig berücksichtigt. Weitere Informationen zur Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg finden Sie im Internet unter www.dhbw-ravensburg.de  sowie zu den allgemeinen Bedingungen unter www.lbv.bwl.de .

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis zum 20.08.2009 unter Angabe der Kennziffer an
Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg
Rektor Prof. Karl Heinz Hänssler
Postfach 11 69, 88181 Ravensburg
http://www.dhbw-ravensburg.de
http://www.lbv.bwl.de
Bewerbungsschluss: 20.08.2009

Der FairCon Brief
No. 09 / 29. Woche / Juli 2009


Liebe Leser des FairCon Brief,

der FAMA (in Erfurt) und das Internationale Messeseminar (in Bremen) beschäftigten sich
mit der Zukunft von regionalen Mehrbranchenmessen. Dazu wurden Statistiken vorgelegt,
die beweisen sollen, dass ein deutlicher Rückgang der Aussteller- und Besucherzahlen zu
beklagen sei. Betrachtet man die Zahlen genauer, kann man feststellen, dass sich die
einzelnen Veranstaltungen sehr unterschiedlich entwickelt haben. Manche haben starke
Einbrüche zu verzeichnen. Andere haben sich gut gehalten. Einige haben sogar zugelegt.
Die Statistik reicht also nicht aus, um daraus Schlüsse für die Attraktivität dieses Messe-Typs
zu ziehen. So ist dann auch nicht verwunderlich, dass die Vorschläge für eine Erhöhung der
Anziehungskraft den Charakter altbekannter Weisheiten haben: Gezieltere Werbung, Abkehr
von der Überbewertung demografischer Zielgruppen-Definitionen, Rückbesinnung auf die
Bedeutung der Angebotsstruktur, Herausstellen der persönlichen Beratung und so weiter.
Auch der Vorschlag, die regionalen Mehrbranchenmessen als Verbund von
Fachveranstaltungen zu konzipieren, reißt niemanden vom Stuhl, der schon immer eine
klare Gliederung in Fachbereiche praktiziert hat.

Das Dümmste aber ist die Verwendung des Gattungsbegriffs „Allgemeine
Verbraucherausstellung“. Was ist da allgemein? Werden da Verbraucher ausgestellt? Und
wieso nenne ich Veranstaltungen so, obwohl sie zwischen 10 und 20% beruflich
interessiertes Publikum haben, das auch Gabelstapler und Erntemaschinen kauft?
Lassen Sie sich keinen Bären aufbinden!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Klaus Goschmann

 


Das Messegeschäft bringt immer wieder auch kuriose Situationen hervor. So hat ein Messeveranstalter seine Zweifel an den Besucherzahlen eines Konkurrenten zum Anlass genommen, Personen an den Eingängen der kritisierten Messe zu postieren, die dort die Besucher zählten. Mit den Ergebnissen zog er vor Gericht. Die Richter erließen eine einstweilige Verfügung, derzufolge die FKM-gerechten Zahlen nicht mehr zu verwenden seien. Jetzt soll ein Gutachten klären, welche Zahlen richtig sind.
In Dortmund hatte ein Unternehmen namens CRIO Group GmbH die Augenoptik-Fachmesse CRIO durchgeführt. Doch zuletzt bezahlte es weder die Mietrechnungen noch die Rechnungen der Handwerker und ging in die Insolvenz. Die Messe Westfalenhallen Dortmund fand einen neuen Partner, die HWplus GmbH in Köln, die nun die Fachmesse Brille & Co. (22.-23.08.09) organisieren soll. Die Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH weist ausdrücklich darauf hin, dass eine KMG Messegesellschaft mbH, die den Markennamen CRIO einsetzt und deren Geschäftsführer derselbe wie derjenige der CRIO Group GmbH sein soll, laut Handelsregister nicht existiere.
Nein, mit der Wirtschaftskrise hat das wenig zu tun. Im ersten Fall will ein Veranstalter einen Konkurrenten vorführen und in dem anderen Fall will wohl ein gescheiterter Veranstalter die Rettung einer in den Sand gesetzten Messe behindern.

MESSEWIRTSCHAFT

Die Messe Friedrichshafen hat im Geschäftsjahr 2008 den Umsatz um 6 Mio.Euro auf 27,385 Mio.Euro steigern können. Sie konnte damit die Mietzahlungen an die Besitzgesellschaft in Höhe von 5,4 Mio.Euro und einen Gewinn von 763.000 Euro erwirtschaften. Auf dem Gelände fanden 65 Veranstaltungen unterschiedlicher Art statt, die 733.399 Besucher und - bei den Messen - 7.806 Aussteller anzogen. Im Juli 2009 werden zwei weitere Hallen und das neue Eingangsfoyer Ost mit weiteren Konferenzräumen eröffnet.
http://www.messe-friedrichshafen.de

Analysen, Bewertungen und Kennzahlen zur Messebranche enthält der Jahresbericht „Die Messewirtschaft: Bilanz 2008", den der AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft jetzt veröffentlicht hat. Auf 125 Seiten informiert die Bilanz über aktuelle Messe- Entwicklungen in Deutschland, die Auslandsmessen deutscher Veranstalter, die internationale Wettbewerbssituation und die Entwicklung des Auslandsmesseprogramms der Bundesregierung. Dargestellt werden die Lobbyaktivitäten des AUMA als Vertretung der deutschen Messewirtschaft gegenüber der Bundesregierung, der Europäischen Union und anderen Institutionen. Ein neues Kapitel gibt einen Rückblick auf die Arbeitsergebnisse des Anfang 2008 gegründeten Instituts der Deutschen Messewirtschaft, das die Bereiche Forschung, Bildung und Bibliothek umfasst. Rund 35 Grafiken und Tabellen fassen die Kennzahlen der Messewirtschaft in einem separaten Kapitel zusammen; sie sind in elektronischer Form unter http://www.auma.de/Download  zu finden.

„Die Messewirtschaft: Bilanz 2008" ist kostenlos erhältlich beim AUMA, Littenstraße 9, 10179 Berlin, Fax: 030-24 000-330, E-Mail: info@auma.de. Die PDF-Version kann im Internet unter http://www.auma.de  heruntergeladen werden.

Die Frankfurter Buchmesse - vom 14. bis 18. Oktober 2009 - bleibt bis 2022 in Frankfurt. Ein entsprechender Vertrag wurde nach rund zweijährigen Verhandlungen von der Messe Frankfurt GmbH und der Buchmessegesellschaft des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels unterzeichnet. Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, hob im Rathaus Römer in Frankfurt hervor: „Für ein internationales Event dieses Ausmaßes ist es wichtig, Sicherheit in der Planung und einen verlässlichen Partner in der Organisation zu haben.“ (Sein Vorgänger Volker Neumann hatte 2003 unverblümt mit einem Umzug der „Frankfurter“ Buchmesse nach München gedroht und musste zwei Jahre später seinen Posten räumen.) Heute ist diese Messe mit mehr als 7.000 Ausstellern und fast 300.000 Besuchern die größte Buch- und Medienmesse der Welt. Gastland 2009 ist China.
http://www.buchmesse.de

Mit 106.630 Besuchern (Vorjahr: 96.600) ist die 50. Südwest Messe in Villingen-Schwenningen (06.-14.06.09) überraschend positiv zu Ende gegangen; die Jubiläumsmesse endete aber auch mit einem „Signal gegen die Rezession“, wie von Ministerpräsident Günther Oettinger bei der Eröffnung der Messe in der Doppelstadt schon vermutet.
Viele Aussteller berichteten von besseren Geschäften als im Vorjahr, ergab eine Ausstellerbefragung vier Tage vor Messeschluss. An der Befragung hatten sich 348 von insgesamt 720 Ausstellern beteiligt. Rund 85 Prozent der Aussteller schätzen demnach das geschäftliche Ergebnis der Messe für ihr Unternehmen als sehr gut bis befriedigend ein. Im Vorjahr waren es nur 78 Prozent. 67 Prozent der befragten Aussteller wollen auch im nächsten Jahr wieder kommen.
Großen Anklang zur 50. Jubiläumsmesse hat die „Fuffziger-Aktion“ gefunden. Alle Messe-Besucher, die im Zusammenhang mit der Zahl 50 ein Jubiläum feiern konnten, bekamen die Eintrittskarte zum Preis der ersten Messe: entweder für eine D-Mark oder ersatzweise einen Euro. Dieses Jubiläumsangebot wurde von mehr als 1.400 Personen wahrgenommen. Die nächste 51. Südwest Messe findet vom 29. Mai bis 6. Juni 2010 in Villingen- Schwenningen statt.
http://www.suedwest-messe-vs.de

84 Aussteller zeigten auf der coffeena - International Coffee Fair & SCAE Wonderful World of Coffee in Köln (26.-28.06.09) Produkte, Maschinen und Geräte für die Kaffeewirtschaft - vom Anbau zur Röstung bis zum Kaffeegenuss - sowie Porzellan, Backwaren, Flavours und Schokolade. Rund 3.550 Fachbesucher informierten sich und nahmen an Workshops und diversen Wettbewerben teil.
http://www.coffeena.de
http://www.koelnmesse.de

Die Deutsche Messe AG bündelt ab 2010 alle Themen der Mikrosystemtechnik und der Nanotechnologie in einer Messe mit dem neuen Namen NanoMicroTec, die Teil der Hannover Messe ist.
http://www.messe.de

Die Messe München sieht ihre neue Messe BIKE EXPO (23.-26.07.09) auf der Erfolgsspur. 180 Aussteller mit über 220 Marken seien angemeldet. Ergänzt wird die Messe durch zahlreiche Vorträge und Seminare sowie diverse Unterhaltungsangebote rund um das Fahrrad.
http://www.messe-muenchen.de

Zeitgleich zu ihrer Messe parts2clean in Stuttgart (20.-22.10.09) führt der Messeveranstalter fairXperts GmbH die COROSAVE durch, eine Messe, die Medien, Verfahren und Anlagen für den Korrosionsschutz zeigt.
http://www.fairxperts.de
http://www.corosave.de
http://www.parts2clean.de

Die Techtextil internationale Fachmesse für Technische Textilien und Vliesstoffe mit Material Vision in Frankfurt (16.-18.06.09) hat sich international „stark gezeigt“. Mit einer Beteiligung von 1.201 Ausstellern (Vv.:1.074) und von 23.300 Besuchern (Vv.:20.931) hat sie sich bewährt in dem Anwendungsspektrum von der Automobilindustrie über die Möbel- und Bauindustrie bis zur Medizin und zum Umweltschutz auf technisch-industriellem Gebiet. Das Konferenzprogramm verzeichnete 900 Teilnehmer. Die nächste Techtextil mit Material Vision ist vom 24. bis 26. Mai 2011 in Frankfurt.
http://www.techtextil.com
http://www.material-vision.com
http://www.texprocess.com

Die neunte Stuttgarter Oldtimer-Messe Retro Classics (4/09) ging mit 56.208 Besuchern (z.Vj.:+12%) und 1.050 Ausstellern (Vj.:820) erfolgreich zu Ende. Entgegen der derzeitigen Konjunkturlage wurden, so die Messe, Old- und Youngtimer auf den Messeschwerpunkten „Youngtimer“ und „Neo Classics“ gekauft. Die nächste Retro Classics ist vom 11. bis 14. März 2010 in Stuttgart.
http://www.messe-stuttgart.de

Die internationale Fachmesse für Solartechnik Intersolar (27.-29.05.09) in München hat ihre Ziele erreicht: 1.417 Aussteller erreichten rund 60.000 Besucher, und auf 22 Kongressveranstaltungen wurden 2.000 Teilnehmer begrüßt. Die Messe konzentriert sich auf die Bereiche Photovoltaik, Solarthermie und solares Bauen und wird veranstaltet von der Solar Promotion GmbH Pforzheim und der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG.
http://www.intersolar.de

Die e_procure & supply in Nürnberg (06./07.05.09) mit den Themen Einkauf und Lieferanten-Management präsentierte sich mit 115 Ausstellern (Vj.:115) und 2.498 Fachbesuchern (Vj.:2.903) unter dem Motto „Fit für den Einkauf“ erneut als Plattform für den Austausch innovativer Beschaffungsmethoden, so mit Softwarelösungen und Dienstleistungen für die Optimierung des Einkaufs in Unternehmen. Auch während des zweitägigen Expertenforums stellten sich 115 Aussteller mit diesen Themen vor, das öffentliche Auftragswesen stand im Mittelpunkt der 4. Zukunftswerkstatt Öffentlicher Einkauf. Die nächste e_procure ist am 28./29. April 2010 in Nürnberg.
http://www.e-procure.de

„Neue, kleine und preisgünstige Maschinen liegen im Bereich der generativen Fertigungsverfahren ebenso im Trend wie Materialien mit Nanoteilchenbeimischungen“, beschrieb Prof. Dr. Andreas Gebhardt von der Fachhochschule Aachen zwei aktuelle Tendenzen in immer mehr Wirtschaftszweigen. Davon profitierte die 6. Fachmesse Rapid.Tech in Erfurt (5/09). Mit 300 Tagungsteilnehmern, 1.000 Besuchern und 59 Ausstellern verzeichnete die Messe ihr bisher bestes Ergebnis. Beachtete Themen waren u.a. der Fachkongress Zahntechnik, die Sonderschau Medizintechnik, der Mitteldeutsche Kunststofftag. Einen Sonderpreis erhielt eine Solarskulptur in Form eines Grashalms, der als Straßenleuchte dient. Die nächste Rapid.Tech ist am 18./19.Mai 2010 in Erfurt.
http://www.messe-erfurt.de

Technische Innovationen im Digitaldruckbereich und umweltverträgliche, nachhaltige Druckverfahren und -produkte waren die Themen der Druck- und Verpackungsindustrie auf der HKTDC Hong Kong International Printing & Packaging Fair (27.-30.04.09). 240 Aussteller aus Ostasien präsentierten sich den 11.400 Besuchern. Besonderes Interesse herrschte an biologisch abbaubaren Flaschen und Taschen, wieder verwertbaren Schachteln sowie PET (Polyethylene).
http://www.hkprintpackfair.hktdc.com

Die Messewirtschaft in Asien wuchs im Jahr 2008 um 8,7%, berichtet die UFI. Die vermietete Nettofläche nahm auf 14,3 Mio.m² zu. Davon entfielen auf China 7,6 Mio.m² (+14%). In Japan wurden 2 Mio.m² vermietet (-6%). Im Jahr 2003 waren 101 Messegelände registriert, Ende 2009 werden es 162 sein. http://www.ufi.org
Im Jahr 2008 beteiligten sich rund 93.000 (+3,6%) Aussteller aus dem Ausland an überregionalen Messen in Deutschland. 51,5% kamen aus EULändern. http://www.auma.de
Die UFI hat mit der SISO (Society of Independent Shows Organizers) ein Kooperationsabkommen getroffen, das sich vor allem auf den Austausch von Wissen und Information richtet.
http://www.ufi.org

KONGRESS- UND SEMINARWIRTSCHAFT

Regionale Mehrbranchenmessen hatten im Jahr 2008 gegenüber den Vorveranstaltungen bei den Ausstellern ein Minus von 5,5% auf 18.500, bei den Besuchern ein Minus von 5,8% auf 3,1 Mio. und bei den vermieteten Flächen von 6,2% auf 535.000m² zu verzeichnen. Die FAMASommertagung in Erfurt (22.-23.06.09) beschäftigte sich u.a. mit diesen Zahlen und mit der Frage, wie diese Rückgänge aufgefangen werden können. Es wurde aber auch deutlich, dass die ersten Messen des laufenden Jahres mit besseren Zahlen aufwarten konnten. Mut machten Experten in den Arbeitskreisen und in einer Talk-Runde. So machte der Geschäftsführer der Zeitungsgruppe Thüringen, Schrotthofer, klar, dass Glaubwürdigkeit und regionale Nähe für die Regionalzeitungen die Basis des Geschäftserfolgs sind. Dies gelte auch für Regionalmessen. Jürgen Worms, Centermanager Thüringen-Park Erfurt, argumentierte ähnlich: „Wer glaubt, die Shopping Center und die Messen seien Konkurrenten, der liegt falsch“, sagt er. Aber bei beiden dürfe es nicht nur ums Verkaufen gehen, sondern auch um Erlebnis und Information. Kontrovers wurde auch über die Frage diskutiert, wie wieder mehr Besucher gewonnen werden können. Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass die (schon lange überholte) demografische Einteilung der Zielgruppen nicht weiter hilft. Auch die Differenzierung nach Lifestyle-Gruppen wurde kritisch gesehen. Überraschender (???) Lösungsvorschlag, die Zielgruppen sollten eher entsprechend ihren Interessengebieten angesprochen werden.
http://www.fama.de

Als weitere Messegesellschaft ist nun auch die Messe Stuttgart der 2008 gegründeten Seminar-Allianz der deutschen Messen beigetreten, zu der sich bereits die Messen Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Karlsruhe, Köln, Leipzig, München und Nürnberg sowie die Messe Schweiz und die Reed Exhibitions Messe Wien bekennen. Ziel der Seminare ist es, Aussteller aller Branchen bei ihrer Messeplanung und -durchführung zu unterstützen. Der Fokus liegt auf der Definition der Messeziele und den notwendigen Marketing-Aktivitäten ebenso wie auf Messebau und Standgestaltung, Personalschulung oder Erfolgskontrolle nach der Messe.

Nächster Seminartermin ist der 01. Oktober 2009.
Im Gelände der UlmMesse entsteht zurzeit das Tagungshotel LAGO hotel & restaurant am See. In das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Ulm und eines privaten Investors werden 8 Mio.Euro investiert. Die Nutzfläche beträgt 3.030m² in sechs Etagen und wird 60 Zimmer, zwei Suiten sowie Tagungsräume haben.
http://www.lago-ulm.de

Mit Beginn des Wintersemesters 2009/2010 erweitert die Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, ihr Studienangebot um das Profilfach „Venue Management“. Das Veranstaltungsmanagement, das bereits wesentlicher Bestandteil des Curriculums im Studiengang „Messe-, Kongress- und Eventmanagement“ ist, wird insbesondere durch Inhalte des Facility Managements ergänzt.
Basierend auf dem bewährten dualen Berufsakademie-Konzept können Abiturienten in Verbindung mit Kooperationspartnern aus der Messe-, Kongress- und Eventbranche ein kurzes, dreijähriges und effizientes Studium zum Bachelor of Arts (B.A.) der Fakultät Wirtschaft absolvieren. Die Absolventen des Profilfaches sollen im Anschluss an ihr Studium in der Lage sein, Veranstaltungsstätten betriebswirtschaftlich erfolgreich zu betreiben und zu leiten.
http://www.dhbw-ravensburg.de

Das Land Baden-Württemberg trägt der 30-jährigen Erfolgsgeschichte der Berufsakademien Rechnung und verleiht den Berufsakademien des Landes Hochschulstatus. Die Berufsakademien wurden zum 1. März 2009 durch Landesgesetz zur Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Durch die Verleihung des Hochschulstatus wird die überregionale und internationale Anerkennung gesichert. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit Sitz in Stuttgart ist die erste duale, praxisintegrierende Hochschule in Deutschland. Formal ist sie, wie alle anderen Hochschulen, eine rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts und eine staatliche Einrichtung. Sie bietet an den dezentralen Standorten ein breites Spektrum an Bachelor-Studiengängen in den Bereichen Wirtschaft, Technik und Sozialwesen. Alle Angebote sind mit 210 ECTS-Punkten akkreditiert und damit als Intensivstudiengänge anerkannt.
http://www.dhbw-ravensburg.de

Mehr als 80 Teilnehmer nahmen an der Jubiläums-Veranstaltung „25 Jahre Kongress-Fachverband DeGefest“ vom 19. bis 21. Juni 2009 im neuen Lufthansa Training & Conference Center Seeheim an der Hessischen Bergstraße teil. Die Idee der Gründungsväter im Jahr 1984 war die Vernetzung aller an der Planung und Durchführung von Tagungen und Weiterbildungs- Veranstaltungen beteiligten Dienstleister und Akteure. Betreiber von Tagungsstätten und Hotels, Trainer und Personal-Verantwortliche fanden ebenso ihren Platz im Verband wie Tagungs-Organisatoren und Technik- Anbieter.
Die Ereignisse und Meilensteine der DeGefest wurden in einer kurzweiligen Präsentation unterhaltsam aufbereitet, die einen chronologischen Rückblick bis hin zu den Aktivitäten der letzten Jahre boten, die von Consulting, Wissenschaft und Qualitätsentwicklung in Bildungs- und Tagungszentren geprägt waren. Neben der Jubiläumsfeier fanden im Rahmen der jährlichen Fachtage informative Referate und Workshops statt. Mit seiner brisanten These „Auslaufmodel Seminar - Ende des Seminar- und Tagungswesens?“ startete Jürgen Graf, Autor zahlreicher Fachbücher, den ersten Vortrag. Graf zeigte auf, dass es keine verlässliche Statistik aus der Branche gibt, auf deren Grundlage Prognosen erarbeitet werden können. Eigene langjährige Betrachtungen ergeben aber eindeutig, dass sowohl die Zahl der Veranstaltungen als auch die Budgets und die Honorare stark konjunkturabhängig sind. Die Branche erholte sich allerdings nach Krisenzeiten immer recht schnell. Konsequenz waren aber in der Regel einschneidende, strukturelle Veränderungen im Tagungsmarkt. So sei zurzeit ein Trend weg von offenen Seminaren und hin zu firmeninternen Seminaren zu beobachten. Dies lässt bei gleichzeitiger Verkürzung der Seminar-Dauer schwierige Zeiten für die Branche erahnen.

Prof. Dr. Jerzy Jaworski, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der DeGefest, bestätigte in seinem Vortrag, dass Weiterbildung im Sinne einer beruflichen Qualifizierung weiter einen hohen Stellenwert haben wird. Eine Untersuchung, die von Studenten der Hochschule Heilbronn unter seiner Anleitung durchgeführt wurde, habe gezeigt, dass es für jede Lebensphase einen Weiterbildungsbedarf gibt. Es beginne mit der Personalauswahl, führe weiter zur Integration neuer Mitarbeiter sowie zum Lernen am Arbeitsplatz und werde in Zukunft auch die Begleitung beim Ausstieg aus dem Berufsleben einschließen. Er wies in diesem Zusammenhang auf die besondere Bedeutung der Bildungs- und Kongresszentren für die Wirtschaft hin. In der anschließenden Diskussion, in der es um die besonderen Ausrichtungen der Bildungszentren ging, wurde die Schulung der Mitarbeiter als eine der Kernaufgaben identifiziert. Sigrid Blehle, Gerald Schölzel und Michel Tueini, allesamt Betreiber großer deutscher Bildungszentren, diskutierten in der Expertenrunde Chancen und Möglichkeiten dieser speziellen Versammlungsstätten im Tagungsmarkt.

In der sich anschließenden Führung durch das neue Lufthansa- Bildungszentrum zeigte sich Gerald Schölzel, Geschäftsführer und Hausherr im neuen Bildungszentrum der Lufthansa, begeistert über das große Interesse an seiner Wirkungsstätte. Das erst Anfang des Jahres fertig gestellte Haus wurde nach mehr als dreijähriger Abriss- und Neubauphase in imposanter Weise an gleicher Stelle eröffnet, an der im alten Gebäude schon Jahrzehnte zuvor der Seeheim-Kreis der SPD tagte. 483 Hotelzimmer unterschiedlicher Kategorien, 80 Trainingsräume, weitere multifunktionale Säle, ein Restaurant für bis zu 400 Gäste und ein 600m² großer Konferenz- und Bankett-Saal bilden das neue Schulungszentrum für Lufthansa-Mitarbeiter und externe Gäste. Der einmalige Wellness-Bereich mit Schwimmbad und Sauna beeindruckte alle Teilnehmer der Führung. Abgerundet wurde der Fachtag mit Workshops des wissenschaftlichen Beirats der DeGefest. Prof. Stefan Luppold referierte zum Thema „Innovationsmanagement im Veranstaltungs-Business“, während Prof. Dr. Jerzy Jaworski sich des Themas „Medizinische Kongresse in Deutschland“ annahm.

In der Jahreshauptversammlung der DeGefest am letzten Tag wurde Jörn Raith zum neuen Vorsitzenden gewählt, nachdem Michael Klinger aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen in den erweiterten Vorstand gewechselt ist. Durch den Wechsel an der Spitze des Vorstandes sieht der neue Vorstand wie folgt aus: Vorsitzender: Jörn Raith (Kongresszentrum Oberhausen) - Stellvertr. Vorsitzender: Andreas Kienast (Coach und Dozent, Augsburg) - Schatzmeister: York van Marwyck (Wunderland Werbung, Mülheim) - weiterer Vorstand: Sigrid Blehle (Fortbildungszentrum der Hessischen Landesärztekammer, Bad Nauheim) - Michael Klinger (Hotel Mercure, München) - Sven Mölleken (Four Visions, Oberhausen) - Michel Tueini (Signal-/Iduna-Hotelpark Soltau) - Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. Jerzy Jaworski (Hochschule Heilbronn) - Prof. Stefan Luppold (Karlshochschule International University, Karlsruhe) - DeGefest Institut GmbH Mannheim: Klaus Goschmann (Geschäftsführung).

„Wir wollen den Aufwind der letzten Jahre aktiv nutzen, um unseren Verband konsequent weiterzuentwickeln“, fasst der neue Vorsitzende Jörn Raith die „Seeheimer Ziele“ zusammen. „Mit besonderem Engagement werden wir die Interessen der Bildungszentren wie auch die der Tagungs- und Kongresszentren nachhaltig verfolgen. Aufschluss werden uns dabei unsere DeGefest-TrendAnalysen geben, die wir gemeinsam mit unserem wissenschaftlichen Beirat erarbeiten. Die Beratung der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen hat gezeigt, dass Handlungsempfehlungen und Beratung durch Bündelung der Kompetenzen und des Know-how innerhalb des Verbandes der richtige Weg sind. Vor diesem Hintergrund wollen wir den Bereich Consulting weiter ausbauen und Mitglieder der DeGefest in branchenspezifischen Fragen qualitativ und kompetent beraten. Nach wie vor sind unsere Tagungsstätten-Prüfsiegel „Premium“, „Business“ und „Classic“ wichtige Referenzen für Tagungshotels und Tagungsstätten. Angehenden Veranstaltungsprofis bietet der Qualitätskongress Orientierungshilfe beim Berufseinstieg. Der Kongress wird künftig an mehreren Orten in Deutschland stattfinden und uns damit deutschlandweit zum Sprachrohr für die Aus- und Weiterbildung in unserer Branche machen. Auf ausgesuchten Fachmessen werden wir auch in Zukunft auf unsere Mitglieder und auf den Verband aufmerksam machen.“
http://www.degefest.de

Wie der EVVC meldet, hat der Bundesrat nicht über die für die Nutzung der digitalen Dividende erforderlichen Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung entschieden. Das Thema wurde noch zu Beginn der Sitzung von der Agenda genommen, nachdem der Wirtschafts- und Kulturausschuss offene Bedenken geäußert hatte. Vorausgegangen waren verschiedene Dringlichkeitsanträge aus Nordrhein-Westfalen und Bayern, die darauf hinwirkten, dem vorliegenden Entwurf solange nicht zuzustimmen, bis eine umfassende Prüfung der Auswirkungen einer Neuzuteilung der Frequenzen erfolgt ist. Die entsprechenden Fachvertreter von Drahtlos-Anwendern und Produzenten von Kultur- und Unterhaltungsveranstaltungen sollten mit in die Beratungen einbezogen werden.
Angespornt durch diesen Erfolg will sich der EVVC auch die angekündigten Tariferhöhungen der GEMA sowie weitere hiermit im Zusammenhang stehende, aber auch zusätzliche Forderungen anderer Verwalter von Verwertungsrechten vornehmen. Hier solle auf dem Rücken unserer Branche ohne Augenmaß unter unverantwortlicher Ausnutzung von Monopolstellungen das abkassiert werden, was - nicht immer unverschuldet - in anderen Bereichen an Einnahmen verloren gegangen ist. Geplant sei letztendlich eine Erhöhung auf eine Gebühr in Höhe von 10% aller Einnahmen einer Veranstaltung, d.h. Eintrittsgelder, Merchandising, Sponsorenbeiträge etc., die alle offenzulegen sein werden. Auch die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) wolle ihren Tarif um 100% erhöhen.
http://www.evvc.org

Im Rahmen der langjährigen Partnerschaft zwischen Uniplan und der Koelnmesse zur ART COLOGNE wurden in diesem Jahr die Räumlichkeiten und die Restaurants in den Hallen 11.2 und 11.3 der Messe komplett umgestaltet. Da die ART COLOGNE von Halle 3 und 4 in die neuen Hallen umgezogen ist, bestand die Aufgabe der Kölner Live Communication-Agentur darin, die vorhandenen Designmodule an die neuen Räumlichkeiten anzupassen. Dabei erhielten die Bewirtungsbereiche in den Hallen, die Haupteingänge und die Halleneingänge sowie die Passagen und das VIPRestaurant ein völlig neues Gesicht.
http://www.uniplan.com

TECHNIK UND DIENSTLEISTUNGEN

Am 20. August 2009 besteht das Standbau-Unternehmen ProFair GmbH in Hilden 25 Jahre.
Rechtzeitig vor dem Jubiläum wurde eine Erweiterung des ProFair- Geländes auf 7.000m² realisiert. „Als wir 1984 in Düsseldorf anfingen, war unser Lager eine Doppelgarage“, erinnert sich Klaus Nottebaum, Geschäftsführer und Gründer von ProFair.

Zu den ersten Auftraggebern von ProFair gehörten der Klingenhersteller Kai und der Aluminiumveredler Alanod; sie zählen noch heute zum Kundenstamm. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Kunden hinzu, die bis heute fest bei der Stange geblieben sind: 3M, Epson, Ferag, Keuco oder Vossloh - die Liste ließe sich umfassend erweitern.
Schon bald hatte die Doppelgarage ausgedient. ProFair wechselte 1986 vom Gründungsdomizil in der Himmelgeister Straße in ein altes Düsseldorfer Industriegebäude an der Ringelsweide. Zwölf Jahre später war auch dieses Areal zu klein geworden. 1998 erfolgte der Umzug zur heutigen Betriebsstätte am Stadtrand in der Hildener Forststraße. Das vom Creative Director des Unternehmens, Thomas Lahr, mitkonzipierte Firmengelände ging 2006 in den Eigenbesitz über.

Aus anfänglich sechs sind mittlerweile rund 60 fest angestellte Mitarbeiter geworden - darunter fünf Auszubildende. In Spitzenzeiten werden temporär über 200 Personen beschäftigt. Auch der Umsatz hat kräftig zugelegt. Die Geschäftsfelder des Unternehmens: ProFair Messe, ProFair Design, ProFair Event.
Beim Deutschlandbesuch von Benedikt XVI. hat ProFair den roten Teppich ausgerollt und die Bühne gebaut. Auch bei Auftritten der Queen und des Bundespräsidenten waren die Hildener aktiv.
http://www.profair.de

PERSONALIEN

Die Gesellschafterversammlung der Messe München GmbH hat Klaus Dittrich (54) zum Nachfolger von Manfred Wutzlhofer als Vorsitzenden der Geschäftsführung berufen. Er gehört bereits seit April 2002 der Geschäftsführung der Messe München an - bis zum Februar 2003 als stellvertretender Geschäftsführer, danach in der Funktion eines Geschäftsführers.
Manfred Wutzlhofer, der im August 65 Jahre alt wird, tritt zum Jahresende in den Ruhestand nach über 25-jähriger Tätigkeit im Unternehmen. Manfred Wutzlhofer war über 17 Jahre Mitglied und davon 14 Jahre Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH.

Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung wird Norbert H. Bargmann (56), der seit 2001 Geschäftsführer der Messe München ist. Eugen Egetenmeir (61), bisher stellvertretender Geschäftsführer, wird zum Geschäftsführer berufen. Gerhard Gerritzen (53), bisher Prokurist, wird neuer stellvertretender Geschäftsführer. Bereits 2008 wurde Dr. Reinhard Pfeifer (46) als Geschäftsführer neu bestellt.

Bernd Aufderheide (50), Geschäftsführer der Hamburg Messe und Congress GmbH, Johann Fuchsgruber (56), Vorstand der Messe Erfurt AG und Geschäftsführender Vorsitzender des FAMA, und Franz Josef Bütfering (46), Geschäftsführer der Bütfering Schleiftechnik GmbH, wurden in den Vorstand des AUMA gewählt. Wiedergewählt wurden Bernd Diederichs, Geschäftsführer der NürnbergMesse GmbH, Werner Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH, Jelto Hendrick, Geschäftsführender Gesellschafter der Straub GmbH, Klaus Kremers, Geschäftsführender Gesellschafter der Paradies GmbH, Walter Mennekes, Geschäftsführender Gesellschafter der Mennekes Elektrotechnik GmbH und Manfred Wutzlhofer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH. Ausgeschieden sind Dr. Joachim Henneke, Heiko Könicke und Dr. Wolfgang Priemer.

Vor 20 Jahren, am 1. Juli 1989, übernahm Michel Maugé die Federführung für das Mannheimer Kongressgeschäft. In der darauf folgenden Zeit formte er aus dem beim Rathaus angesiedelten „Amt Rosengarten“ zunächst eine selbstständige GmbH - eine 100prozentige Tochter der Stadt Mannheim - und führte das Unternehmen bis heute zu einem der führenden Zentren und PCO der Kongressbranche in Deutschland. Seine wohl größte Vision wurde am 1. Dezember 2007 Realität: Mit dem 55 Millionen Euro teuren Erweiterungsbau wurde das „neue“ Congress Center Rosengarten eröffnet. Michel Maugé veränderte die Branche nachhaltig und gilt nicht ohne Grund als Visionär der Branche.
http://www.mcon-mannheim.de

Das Medienhaus Gahrens + Battermann gründete den neuen Unternehmensbereich Kongress-Innovation. Hier werden Produkte mit dem Ziel entwickelt, die Interaktivität auf Veranstaltungen zu erhöhen. Die Leitung des neuen Bereichs obliegt dem 41-jährigen Dirk Hesse, der direkt an Geschäftsführer und Vertriebsleiter Jörg Hendrichs berichtet. Der studierte Elektroingenieur hat zuvor mehrere Jahre in einer ähnlichen Position gearbeitet und bringt somit umfassende Kenntnisse mit.
http://www.gb-mediensysteme.de

Guido von Vacano (29) ist neuer Bereichsleiter Lifestyle & Freizeit der Messe Stuttgart. Er hat die Nachfolge von Joachim Schubart angetreten, der im März 2009 im Alter von nur 52 Jahren gestorben ist. In seiner neuen Funktion verantwortet von Vacano alle Publikumsmessen, damit auch die CMT, die Retro Classics oder den Stuttgarter Messeherbst. Seit Mai 2008 hatte von Vacano - nach gut zwei Jahren Tätigkeit als Assistent der Geschäftsleitung - als stellvertretender Bereichsleiter mitverantwortlich für die Durchführung der Publikumsmessen sowie deren Weiterentwicklung gezeichnet. Der gelernte Bankkaufmann und Wirtschaftswissenschaftler arbeitet seit Anfang 2006 bei der Messe Stuttgart.

Eike Scholl (36) hat zum 1. April diesen Jahres die Leitung der Abteilung International Business Development bei der Messe Stuttgart übernommen. Vorgängerin Silvia Blumenschein (40) hat das Unternehmen verlassen, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Eike Scholl war seit 2008 als Bereichsleiter Messe für die Business Media China (BMC) mit Sitz in Stuttgart tätig. Zuvor war er dort
als Vice General Manager für das internationale Sales- und Marketingteam in Stuttgart und die Projekt- und Teamentwicklung der BMC-Töchter in Guangzhou und Shenzen verantwortlich. Er hat Politikwissenschaften, Sinologie und Orientalische Kunstgeschichte studiert. Seine ersten Berufserfahrungen sammelte er im PR-Bereich mehrerer Banken und Versicherungen.

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Congress und Messe Innsbruck ist ein weit über die Landesgrenzen hinaus bekanntes und bedeutendes Unternehmen. In den kommenden zwei Jahren werden große Investitionen in die Ausstellungshallen getätigt. Zur Unterstützung der Geschäftsführung suchen wir ab sofort einen
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Die Position ist direkt dem Geschäftsführer unterstellt und für alle internen und externen Abläufe verantwortlich. Gefragt ist eine Führungspersönlichkeit mit nachweislicher Erfahrung im Messe- und Veranstaltungswesen. Flexibilität, Kreativität und hohe Belastbarkeit sowie Erfahrung in der Betreuung von Kunden sind wesentliche Elemente. Verhandlungssicheres Englisch in Wort und Schrift sowie fundierte EDV-Kenntnisse sind Voraussetzung. Ebenso wird erwartet, dass Sie unsere bestehenden Veranstaltungen weiterentwickeln und neue Messeformate kreieren.
Bitte senden Sie Ihre Unterlagen an:
Congress und Messe Innsbruck, z. Hd. Herrn Dir. Georg Lamp, Rennweg
3, A-6020 Innsbruck oder per E-Mail an: g.lamp@come-innsbruck.at


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- in den Bereichen Messen, Ausstellungen & Events, Veranstaltungsmanagement,
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Ich suche
Sinn und Nutzen stiftende neue berufliche Aufgabe im Messe-/Veranstaltungsbusiness, gerne auch für soziale Einrichtung/Institution.

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47 J., m., kreativer Teamplayer, zielführender Entscheider, loyal, belastbar, flexibel, gut organisiert, angenehme Persönlichkeit mit hoher Eigenmotivation und -initiative, großem Erfahrungsschatz, sehr guten Referenzen aus o.g. Branchen, Führungserfahrung, erfahren auch im Umgang mit politischen Gremien etc. Wegen Firmenliquidation (CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH) Stellenwechsel nach Absprache auch kurzfristig möglich.

Angaben zur Ausbildung und Qualifikation:
Höchster Abschluss: Universität Münster, Betriebswirtschaft, Marketing, Diplom- Kaufmann
Letzte/aktuelle Tätigkeit: Senior Manager Messen und Events, Veranstaltungsmarketing für die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH, Bonn
Beschreibung: Als Senior Manager Messen und Events verantwortliche Planung und Betreuung aller 22-25 jährlichen Messeauftritte der CMA im Inland. Hierzu gehören kreative, strategische Vorplanung, Budgetierung, operative Organisation und Umsetzung moderner Messekonzepte und Module, Vor-Ort-Betreuung der Messestände als Standleiter, Abrechnung mit beteiligten Partnern, Controlling; Größenordnung der Stände zw. 60 und 4.000 m², zum Teil mit 120 Partnern der Ernährungswirtschaft und div. Ministerien der Bundesländer; projekt-bezogene Führung interner und externer Mitarbeiter, Dienstleister, Agenturen, Architekten,

Budgetierung, Rechnungsprüfung, Abrechnung, Etatplanung der Folgejahre etc., Eventmanagement u.a. Planung von Abendempfängen mit bis zu 4.000 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft.
Berufsspezifische Kenntnisse: langjährige Berufserfahrung im Veranstaltungsmarketing, sehr gute Referenzen, sehr gute Office- Programmkenntnisse, Personalführungserfahrung, Führung von Arbeitskreisen, Werbegemeinschaften mit vielen beteiligten externen Partnern, umfassende Facility- Management-Erfahrung, langjährige Erfahrung im Management und Marketing multifunktionaler Handelsimmobilien, Shoppingcenter, Consulting-Erfahrung im City- Marketing und Management u.a.m.

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31 Jahre alt, Diplomabschluss an der Werbe- und Medienakademie Marquardt in Dortmund - sechsjährige Erfahrung im Projektmanagement, Marketing und der Unternehmenskommunikation im Dienstleistungsbereich.

Zu meinen jüngsten Tätigkeiten gehören:
- Aufgaben im Projektmanagement: Planung:
   - Organisation und Realisierung von technischen Fachmessen,
   - Ausstellerakquise und individuelle Standberatung.

- Als Leiter der Unternehmenskommunikation:
   - Planung und Durchführung der gesamten Pressearbeit,
   - Entwicklung und Realisierung von Werbe- und Marketingkonzepten,
   - Zusammenarbeit zwischen Projektmanagement und der Marketing- und PR-Abteilung,
   - direkte Abstimmung mit der Geschäftsleitung,
   - Optimierung der internen und externen Unternehmenskommunikation.

Die jüngste Position als Leiter Unternehmenskommunikation basiert auf dem Einstieg als Projektassistent und der darauf folgenden Anstellung als Projektleiter für technische Fachmessen.
Wenn Sie ab sofort einen neuen und sehr einsatzfreudigen Mitarbeiter suchen, bitte ich um Ihre Nachricht unter Chiffre-Nr. SM 2-09 an:
FairCon GmbH § Redaktion „Der FairCon Brief“
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68163 Mannheim,
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DAS SOLLTEN SIE LESEN

„Starken Tobak für die Hallen“ legen Dr. Thomas May und Frank Baake von der Karlsruher Unternehmensberatung Symbios zum Thema Zukunft der Veranstaltungsstätten vor. Sie fragen: Werden Veranstaltungszentren angesichts fortschreitender Virtualisierung überflüssig? Und: Wäre es nicht klüger, statt immer weitere Häuser zu bauen, vorhandene langsam einmal abzureißen? Sie schlagen die Erschließung neuer Geschäftsfelder, z.B. Kooperationen mit Informations- und Simulationsanbietern wie xing, Wii, YouTube oder second life vor.
events 1/2009, S. 8

Wie sieht der ideale Kongress-Standort aus?, fragt das Blatt mehrere Vertreter der Anbieterseite. Dazu äußern sich Edgar Hirt, Präsident der internationalen Vereinigung AIPC (Association Internationale de Palais des Congrès) - gleichzeitig Bereichsleiter des Congress Centrum Hamburg, Wolfgang Kerkhoff von Eurokongress GmbH sowie Anna Ganthaler von der österreichischen PCO Mondial.
events 1/2009, S. 10-15

Inhalte und Networking werden bei Events immer wichtiger. Deshalb sollte man mehr über Content-Aspekte, Verknüpfung von Menschen auf Veranstaltungen, nachdenken, meint der Artikel „Bei gleichen Interessen blinken die Badges“. Vorgestellt wird BadgetoMatch: Voraussetzung dafür ist eine normale online- Registrierung, in die der Teilnehmer alle relevanten Daten eingibt. Die Informationen stecken vorne auf dem Print-Barcode des Namensetiketts. Nähert sich ihm eine Person mit ähnlichem Profil, leuchtet der Badge auf, man kann aufeinander zugehen...
events 1/2009, S. 20-21

„Senken Videokonferenzen die Geschäftsreisekosten?“, lautet die Frage, denn europäische Manager sprechen sich dafür aus, Geschäftstermine häufiger per High-Definition-Videokonferenz durchzuführen. Droht da Ungemach für die Face-to-Face-Kommunikation? Die Ergebnisse einer europaweiten Studie „Face to Phase: Die Konvergenz von Geschäftsreisen und Virtual Meetings“ weisen aus: Zwei von drei Geschäftsreisenden halten die stärkere Kombination beider Varianten für die ideale Lösung im Berufsalltag.
events 1/2009, S. 52-53

Vom Ende der Überspanntheiten und von den Trends eines gelungenen Caterings handelt der Beitrag „Tiger in Mangobutter oder gebratenes Stachelschwein?“. Er empfiehlt als Trends: Gesund, mit Action und innovativ.
events 1/2009, S. 60-66

2.749 Veranstaltungsprofis wurden in der von der American Express und MPI gemeinsam betriebenen Studie „Future Watch 2009“ zu Tendenzen in der Veranstaltungsbranche befragt. Das Ergebnis: Einsparungen, Werte, Flexibilität und Innovation.
events 2/2009, S. 6

Zum Umgang mit Pharmaagenturen mit dem FSA-Kodex (Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie) äußert sich der Beitrag: „Wenn der Herr Doktor auf Kosten der Pharma-Industrie verreist“. Das Wort Bestechung wird vermieden, doch hat eine Diplomarbeit herausgefunden, dass die Unkenntnis (bei den Agenturen) groß sei und einer Korrektur bedürfe. Denn nach dem Heilmittelgesetzbuch dürfen Ärzte aus ethischen und gesundheitspolitischen Gründen keine Zuwendungen erhalten, auch eine Ärztefortbildung müsse stets berufsbezogen sein.
events 2/2009, S. 12-14

„Was erwartet die ‚Generation Y’ (1977-1995) von Konferenzen und Incentive- Programmen?“, wird gefragt. Der Schlüssel zur erfolgreichen Kommunikation mit Y-ern ist die Verwendung möglichst weniger abstrakter Begriffe und möglichst vieler starker Bilder, denn die Generation Y lernt vor allem visuell, ist mit Comics, Computerspielen, dem Internet und Online-Spielen aufgewachsen. Die Y-er sind nicht faul, haben ein starkes Verlangen nach ständiger Weiterbildung, sind „lebenslange Lerner“. Von dem Verständnis für diese Bedürfnisse der Y-er hängt künftig der Erfolg der Anbieter von Konferenzen und Incentive-Reisen ab.

events 2/2009, S. 17-24
Im Teil 2 „Qualitätsmanagement für Events“ wird dargelegt, wie man die Qualität der Veranstaltungen systematisch planen und kontrollieren kann. Frequenz-Relevanz-Analysen sind dabei behilflich.
events 2/2009, S. 26-28

„Zehn Tipps für Events mit kleinem Budget“ sind nicht neu, aber nützlich und dienen im Zweifelsfall einer schnellen Überprüfung der Vorhaben.
events 2/2009, S. 93

„Düfte sind Headturner - und das auch bei Events!“ Flash Art, ein auf Event- Effekte (Pyro-, Laser- und Wassertechnik) spezialisiertes Unternehmen macht im Duftmarketing von sich reden. Es hat neue Beduftungs-Konzepte mit den entsprechenden „CON SENT“-Duftmaschinen auf der Prolight & Sound in Frankfurt vorgestellt und Resonanz erhalten. Die Duftpartikel werden per Ultraschall in kleinste Teilchen zerlegt, „gecrackt“, und ermöglichen so eine gleichmäßige Verteilung über die Luft.
events 2/2009, S. 94

„Höhere Mehrwertsteuer in deutschen Hotels bleibt ein Dauerärgernis“, heißt es zu der Tatsache, dass der Vorsitzende der Hoteldirektoren-Vereinigung sich in einem offenen Brief an die Politik gewandt hat. Ein Beispiel zum Thema: Die Hotels kaufen Waren für 7% ein, und wenn sie die Küche durchlaufen haben, werden sie mit 19% besteuert. Wer bezahlt die Differenz?
events 2/2009, S. 109

Welche Starthilfen erhalten „junge“ Aussteller in Deutschland? wird gefragt. Antwort gibt Ruth Nicolai vom AUMA. Denn das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert seit 1. Juni 2007 die Teilnahme junger innovativer Unternehmen an ausgewählten internationalen Messen in Deutschland, für welche ein eigenes Programm aufgelegt wurde. Kriterien sind: Zielsetzung, Voraussetzungen, Anmeldung, Standorganisation, Kostenzuschuss, Förderungsobergrenzen, Mindestteilnehmerzahl und Resonanz.
Trade Fairs International 2/2009, S. 14-15

Vom Messebau international handelt der Beitrag „Von Madrid über Lyon nach Nürnberg“. Deutsche Messebauer stehen international hoch im Kurs. Sie bedienen Kunden aus allen Erdteilen und an nahezu allen Messeplätzen. Teils in Eigenregie, teils über Netzwerke.
Trade Fairs International 2/2009, S. 57-59

„Wie lassen sich Meetings messen?“ wird in dem Beitrag „Rechenkünstler“ gefragt. Vorgestellt wird hierzu die Systematik ROI (Return on Investment), des amerikanischen Instituts des Chairman Dr. Jack Phillips; sie liefert Werte und Kennzahlen für jegliche Art von Lernerfolgen und Leistungsverbesserung. In Deutschland basiert der Messe-Nutzen-Check (MNC) des AUMA auf den so genannten Opportunitätskosten, den Kosten alternativer (Marketing-)Maßnahmen. Auch die werden vorgestellt.
CIM Conference & Incentive Management 2/2009, S. 16-20

„Was sollen die Teilnehmer tun?“, fragt das Blatt im Interview Dr. Elling Hamso, Geschäftsführender Gesellschafter des European Event ROI Institute, über die Notwendigkeit der Erfolgsmessung und die ROI-Methode als Planungsinstrument. Sie müssen genau wissen, was Sie mit dem Event erreichen wollen, sagt er, und welches Verhalten Sie bei den Teilnehmern erzielen wollen, um die gewünschte Wertschöpfung zu erhalten.
CIM Conference & Incentive Management 2/2009, S. 22-25

Budgets geraten unter Druck, und Events müssen sich rechnen. Um messbare Ziele zu formulieren und Resultate zu messen, dazu verhilft der Crash-Kurs in ROI. Dazu wird die so genannte ROI-Pyramide als Modell zur Erfolgshilfe erklärt.
CIM Conference & Incentive Management 2/2009, S. 26-30

Meetings im Medizinbereich sind krisensicher - wären da nicht die Sponsoren, die ihr Engagement ändern, und veranstaltende Gesellschaften, die Profit fordern. Der Beitrag „Sponsoren machen ernst“ lässt Sylvia Fondanèche, Vice President des Verbandes der International Pharmaceutical Congress Advisory Association (IPCAA) sagen: „Der Schwerpunkt wird auf wissenschaftlichen Aktivitäten liegen rund um die Weiterbildung zur Förderung des Bewusstseins über Krankheiten, Gesundheitsmanagement und Wohlbefinden.“
CIM Conference & Incentive Management 2/2009, S. 34-36

Kongressbüros überdenken ihre Strategie. Braucht es vor Ort ein Landesbüro oder „MICE Support“? Locken Planer spezielle Incentives? Der Beitrag „Business as usual“ gibt Beispiele aus Deutschland, dem europäischen und asiatischen Ausland.
CIM Conference & Incentive Management 2/2009, S. 56-59

Deutschlands Weiterbildner bleiben auch in der Krise optimistisch. Dieses überraschend positive Bild zeichnen zwei aktuelle Studien. Generell lässt sich sagen, dass Coaching jenes Weiterbildungsformat ist, bei dem die meisten Anbieter eine stärkere Nachfrage erwarten.
managerSeminare 03/2009, S. 10

Die CVTS-Studie (Continuing Vocational Training Survey) zur betrieblichen Weiterbildung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) ergab, dass die Verflechtung von Aus- und Weiterbildung in den Unternehmen kaum verzahnt ist. Andere Detailfragen in Sachen Fort- und Weiterbildung waren die nach Lernformen in den Unternehmen. Hier stehen Informationsveranstaltungen an erster Stelle.
managerSeminar 03/2009, S. 13

In einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu Weiterbildungseffekten kam heraus: „Jährlich werden 46 Milliarden verschenkt.“ Enorme gesamtwirtschaftliche Chancen und Potenziale warten darauf, durch Investitionen in Weiterbildung realisiert zu werden. managerSeminare 03/2009, S. 14

Ultrakurzformate erobern die Weiterbildung. Fünf, sechs Minuten - länger dauern die neuen Mini-Lektionen und Mikro-Trainings nicht. Treiber dieser Entwicklung ist nicht zuletzt das Video-Portal YouTube. Wie der Trend zum Kürzen die Weiterbildungslandschaft und die Personalentwicklung verändert, legt der Beitrag „Die Weiterbildungsminis kommen“ von Axel Gloger dar. „Häppchenkost wird im beruflichen Alltag geschätzt, die kurze Einheit lenkt am wenigsten von der eigentlichen Arbeit ab.“
managerSeminare 03/2009, S. 56-60

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